top of page

Datenanalyse auf der Website – Was eure Zahlen wirklich verraten 

  • Autorenbild: medienagentury
    medienagentury
  • 5. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Aug. 2025

Eine Website ohne Datenanalyse ist wie Autofahren ohne Tacho und Navi – man bewegt sich, aber weiß weder wie schnell noch in welche Richtung.

Aber zum Glück hinterlassen Besucher Spuren. Klicks, Scrolls, Verweildauer – all das liefert wertvolle Hinweise darauf, wie gut eure Website wirklich performt.

Doch welche Zahlen sind entscheidend? Wie interpretiert man sie? Und wie lassen sich daraus echte Optimierungen ableiten?


Welche Daten werden überhaupt erhoben?

Mit Tools wie Google Analytics, Matomo, Hotjar oder Fathom lassen sich unterschiedlichste Daten erfassen. Hier die wichtigsten Kategorien:

  • Seitenaufrufe & Sitzungen: Wie oft wird eure Seite besucht – und von wie vielen unterschiedlichen Personen?

  • Verweildauer: Wie lange bleiben Nutzer:innen durchschnittlich auf der Seite?

  • Absprungrate (Bounce Rate): Wie viele Besucher:innen verlassen die Seite wieder, ohne etwas zu tun?

  • Einstiegs- und Ausstiegsseiten: Welche Seiten ziehen die Leute an – und wo steigen sie aus?

  • Conversion Rate: Wie viele Nutzer:innen führen eine gewünschte Handlung aus (z. B. Kontaktformular, Buchung, Kauf)?

  • Traffic-Quellen: Woher kommen eure Besucher – Google, Social Media, Direktzugriffe?

  • Geräte & Standorte: Surfen sie mit dem Handy oder Desktop? Und aus welcher Region?

    Google Analytics
    So sehen Daten z.B. in Google Analytics aus

Was sagen die Zahlen – und wie kann man sie deuten?

1. Hoher Traffic, aber niedrige Verweildauer?→ Die Seite wird gefunden, aber der Inhalt überzeugt nicht. Vielleicht stimmt die Erwartung nicht mit dem Angebot überein.

2. Hohe Absprungrate auf einer Landingpage?→ Die Seite ist technisch nicht mobilfreundlich oder zu langsam. Oder der CTA (Call to Action)  fehlt.

3. Viele Nutzer:innen auf der „Über uns“-Seite, aber keine Anfragen?→ Interesse ist da – aber vielleicht fehlen konkrete Kontaktmöglichkeiten oder ein klarer nächster Schritt.

4. Wenig Zugriffe über Suchmaschinen?→ Hier ist SEO-Optimierung gefragt: bessere Keywords, Meta-Tags, Ladegeschwindigkeit, Content-Struktur. (Bei Unklarheiten, siehe unseren Blogpost über SEO!)


Beispiele aus der Praxis

  • Ein Hotel bemerkt, dass viele Nutzer:innen auf der Angebotsseite abbrechen. Nach der Analyse zeigt sich: Die Seite lädt zu langsam auf Mobilgeräten. Nach Optimierung verdoppelt sich die Conversion Rate.

  • Ein lokaler Händler sieht, dass 80 % der Zugriffe über Social Media kommen – aber niemand auf „Jetzt kaufen“ klickt. Der CTA war schlecht sichtbar. Nach einem Redesign steigen die Verkäufe messbar an.

  • Eine Beratungsagentur entdeckt, dass die meisten Anfragen spät abends kommen. Sie reagiert mit einem automatisierten Rückruf-Tool – die Lead-Qualität steigt deutlich.


Best Practices für eure Datenanalyse

  1. Regelmäßig analysieren: Einmal im Monat ein Check-in ist Pflicht – alles andere ist blindes Vertrauen.

  2. Ziele definieren: Ohne klaren Conversion-Zielen (z. B. Anfrage, Buchung, Kauf) fehlen euch die Messgrößen.

  3. Segmentieren: Unterscheidet zwischen neuen & wiederkehrenden Besuchern, Desktop & Mobil.

  4. Heatmaps & Scrolltracking nutzen: Sie zeigen, was wirklich gesehen – und was ignoriert wird.

  5. Testen, testen, testen: A/B-Tests für Headlines, Bilder oder CTAs liefern konkrete Verbesserungspotenziale.


Fazit

Websites sind nie fertig – sie sind ein laufender Prozess. Und eure Zahlen sind der Kompass auf dem Weg zur besseren Performance. Wer regelmäßig misst, versteht – und wer versteht, kann optimieren. 


Wollt ihr wissen, wie eure Website gerade performt – und wo echtes Potenzial liegt?Wir bieten eine kostenlose Ersteinschätzung mit konkreten Empfehlungen. Schreibt uns gerne unverbindlich an und lasst eure Zahlen für euch arbeiten!

 
 
bottom of page